klerus alle 2018

Erzdiakon Viktor Schilowsky

Erzdiakon Viktor Viktorovič Schilowsky wurde am 27. September 1959 in Wien in einer alteingesessenen Priesterfamilie als Sohn des mitratragenden Erzpriesters Viktor Schilowsky geboren. Schon seit frühester Kindheit ministrierte er in der Kathedrale zum hl. Nikolaus in Wien.

Nach Beendigung der Mittelschule trat er in das Konservatorium der Stadt Wien ein, das er 1992 im Fach Operngesang absolvierte.

1969 wurde er vom Bischof von Wien und Österreich Melchisedek (Lebedev) mit dem Recht des Tragens eines Orarions ausgezeichnet. 1974 wurde er vom Bischof von Wien und Österreich German (Timofeev) zum Lektor geweiht. Seit 1. April 1978 war er Lektor und erster Hypodiakon in der Kathedrale zum hl. Nikolaus in Wien. 1978-1984 studierte er am Geistlichen Seminar in St. Petersburg (ehem. Leningrad) als Externist.

Am 19. Oktober 1986 empfing er mit dem Segen des Metropoliten von Wien und Österreich Irinej (Susemihl) durch den Metropoliten von Wien Michail Staikos (Patriarchat von Konstantinopel) die Diakonatsweihe. Im selben Jahr wurde ihm vom Metropoliten Irinej das Recht des Tragens eines doppelten Orarions und der Kamilavka verliehen. Am 3. Dezember 1995 wurde er durch Auflegen der Kamilavka zum Erzdiakon erhoben.

Am 11. April 1984 wurde er vom Patriachen Pimen mit der Medaille des hl. Sergius von Radonež, 1. Klasse, ausgezeichnet. Aus Anlass des Besuches seiner Heiligkeit des Patriarchen von Moskau und der ganzen Rus' Aleksij II. in Wien, im Juni 1997, wurde er mit dem Orden des hl. Fürsten Daniil von Moskau, 3. Klasse, ausgezeichnet. Im Jahre 2004 wurde Erzdiakon Viktor Schilowsky durch den Bischof von Wien und Österreich Hilarion (Alfeev) zum Sekretär der Diözese von Wien und Österreich ernannt. 2006 mit dem Orden des hl. Fürsten Vladimir 3. Klasse ausgezeichnet.

Im Jahr 2011 wurde er zum Sekretär der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich gewählt.

Am 13. Oktober 2016 wurde er vom Patriarchen von Moskau und der ganzen Rus' Kyrill für Verdienste um die Russische Orthodoxe Kirche und aus Anlass des 30jährigen Diakonatsjubiläums mit dem Orden des hl. Serafim von Sarow 3. Klasse ausgezeichnet.